Ihr Warenkorb:
Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

Ein faszinierender Freizeitsport begeistert immer mehr naturverbundene Menschen:
Geocaching, die moderne Art auf "Schatzsuche" zu gehen ...

Egal ob Singles, Familien mit Kindern, Senioren oder auch ganze Gruppen von "Schatzsuchern", beim "geo" (für Natur) "caching" (für verstecken) kann man auf die unterschiedlichsten Menschen jeglicher Herkunft treffen.
Möglich wird diese neue Art der Freizeitgestaltung durch die Freigabe der Nutzung des US-amerikanischen Positionsbestimmungssystems GPS (Global Positioning System), welches eine Navigation bis auf wenige Meter Genauigkeit zulässt.
Im Internet findet sich die Community der Geocacher (
www.geocaching.com), die erforderliche weltweite Plattform, um die Koordinaten der Verstecke bekannt zu geben oder um solche "Caches" zu finden, und diesen "Schatzfund" in einer Art Logbuch zu veröffentlichen.
Ausser der Begeisterung sich aktiv in der freien Natur aufzuhalten, fehlt dann nur noch ein geeigneter GPS-Empfänger und der elektronischen Schatzsuche steht nichts mehr im Wege.
Die "Caches" die es zu finden gilt, sind in Erdlöchern vergraben, stecken in Felsspalten, finden einen Platz in einem hohlen Baum oder unter den Wurzeln eines Baumstumpfes. Manche Verstecke sind im Rahmen eines Sonntagnachmittag-Spazierganges leicht zu finden, andere erfordern oftmals recht anspruchsvolle Kletterpartien, in zum Teil unwegsamen Gelände.
Der "Schatz" selbst befindet sich in der Regel in einer meist wasserdichten Kunststoffdose, die Wind und Wetter sowie Frost und Hitze widersteht. In der Dose findet sich neben einem kleinen Logbuch eine kurze Beschreibung des Geocaching und eine Reihe von Tauschgegenständen. Jeder der etwas aus der Schatzdose entnimmt sollte auch wieder etwas hineinlegen. Durch die Beachtung dieser Regel für die Schatzsuche findet sich immer wieder etwas interessantes und neues in den "Caches".
Manchmal stösst man auch auf einen "Travelbug", einen sogenannten Reisekäfer, der von einem Geocacher mit einer bestimmten Aufgabe deponiert wurde, z.B. um von Deutschland nach Südafrika zu gelangen. Der nächste Geocacher kann den "Travelbug" dann mitnehmen, um diesen möglicherweise in einem "Cache" nahe eines Airports oder vielleicht schon in einem anderen Land zu verstecken, von wo aus der Travelbug seine Reise fortsetzen kann. Der aktuelle Aufenthaltsort des "Travelbug" kann dann im Internet auf der Site der Geocacher-Community eingetragen und wiedergefunden werden.
Sogenannte "Multicaches" gehen oftmals über mehrere Stationen. Um an die Koordinaten des nächsten zu gelangen, müssen Rätsel oder Aufgaben gelöst werden. Sollte einem schlechtes Wetter den Ausflug ins Freie vermiesen, gibt es im Internet auch sogenannte "virtuelle Caches", welche von zuhause aus gefunden werden können.
Interessant ist auch der "Nightcache", ein Versteck das durch reflektierende Markierungen an den angegebenen Koordinaten nur bei Nacht im Schein einer Taschenlampe seinen Fundort preisgibt. Ein weiterer Reiz des Geocaching besteht auch darin, selbst einen "Cache" zu verstecken und in der heimischen Umgebung Orte und Plätze als Schatzverstecke zu finden, an die Ortsfremde sonst wohl kaum gelangen würden.
Somit eröffnen sich für Geocacher oftmals reizvolle und aufregende Eindrücke von Landschaften und Örtlichkeiten, die sonst wohl im Verborgenen geblieben wären.
Geocaching ist kein nationaler Freizeitsport, man findet Geocacher mittlerweile auf jedem Kontinent dieser Erde, selbst die Antarktis beherbergt schon "Caches".


Zurück
Bookmark and Share Trusted SSL Certificate